Reiseleben
Kein Kommentar Ein Déjà-vu mit Labskaus
Heute steht Labskaus auf meinem Speiseplan. Hinter mir liegen Schäufele, Teichelmauke und Schnüsch, und in den kommenden Wochen werde ich mir Wurstebrot, Pfefferpotthast und Dibbelabbes vorknöpfen.
Ein Déjà-vu? Nein, tatsächlich sitze ich seit vier Wochen am heimischen Rechner in München und schreibe die Erlebnisse meiner kulinarischen Deutschlandreise in Buchform nieder — pro Bundesland ein Kapitel, also insgesamt 16. Im Moment bin ich wie gesagt beim Labskaus und in Hamburg angelangt, Kapitel Nummer acht, die Hälfte ist geschafft — könnte man meinen. Doch tatsächlich liegt höchstens ein Drittel der Arbeit hinter mir, denn schon jetzt graut mir vor dem Überarbeiten, Umstellen und Umwerfen des ersten Entwurfs, was mich sicher noch reichlich Zeit und Schweiß kosten wird.
Aber sei’s drum: Ich komme voran — wenn auch nicht so schnell, wie ich anfangs gehofft hatte. Dafür hat sich in punkto Verlagssuche Erfreuliches getan. Denn aktuell deutet alles darauf hin, dass ein großer deutscher Verlag mein Buch in sein Programm für das kommende Frühjahr aufnehmen wird. Sobald ich den Vertrag unterzeichnet habe, werde ich darüber noch ausführlicher berichten.
Zuletzt weise ich noch auf drei schöne Beiträge über meine Reise hin, die in den vergangenen Tagen erschienen sind:
- Der Bayerische Rundfunk hat in seiner Sendung „Mittags in Oberbayern“ über meine „Kulinarische Tramper-Reise durch Deutschland“ berichtet (Link)
- „Die Deutsche Küche ist besser als ihr Ruf“ lautet der Titel eines Interviews, das ich dem Ingolstädter Donaukurier zu meiner Reise gegeben habe (Link)
- Und im hohen Norden haben auch die Schleswiger Nachrichten etwas über meine dortige Suche nach dem Schnüsch geschrieben (auf Bild unten klicken)
