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Zum Nachkochen (10): Schnüsch

Fri­sches Gemüse in Milch auf Kar­tof­feln mit Peter­si­lie: Das ist Schnüsch — und sehr lecker.

Über meine aben­teu­er­li­che Suche nach Schnüsch habe ich bereits berich­tet - nun soll es wie ver­spro­chen um das Gericht gehen. Und das ist eines nach mei­nem Geschmack: ein­fach zu kochen, mit weni­gen fri­schen Zutaten.

Das  Rezept habe ich von Gre­gori Dra­cke, den ebenso fach­kun­di­gen wie her­zens­gu­ten Wirt des Alten Kirch­krugs in Groß­solt, einem 1800-Seelen-Nest in Deutsch­lands äußers­tem Nor­den zwi­schen Schles­wig und Flens­burg. Dort habe ich Schnüsch zusam­men mit Gre­gori gekocht, auch wenn er mir mehr­fach ver­si­chert hat, dass eigent­lich noch nicht die Sai­son dafür sei. Denn Schnüsch lebt von der Fri­sche des Gemü­ses, ist also ein typi­sches Sommeressen.

Bleibt die Frage nach dem klin­gen­den Namen des Gerichts, das wahl­weise Schnüsch oder Schnüüsch geschrie­ben wird und in Däne­mark auch als Snysk bekannt ist. Hier musste auch Gre­gori pas­sen, obwohl er selbst in einem Gast­hof in der Region auf­ge­wach­sen ist. „Ist halt Schnüsch“, meinte er lachend. Genau! — und oben­drein  sehr, sehr lecker.

Zuta­ten:

  • 250 Gramm Kartoffeln
  • 250 Gramm Karotten
  • 250 Gramm dicke Boh­nen (Pferdebohnen)
  • 250 Gramm Kohlrabi
  • 250 Gramm grüne Bohnen
  • 250 Gramm  Erbsen
  • 1 Liter Milch
  • 50 Gramm Butter
  • fri­sche Petersilie
  • Salz, Zucker, Muskat

Zube­rei­tung:

  1. Kar­tof­feln schä­len und kochen
  2. Pfer­de­boh­nen, Kohl­rabi und grüne Boh­nen sepa­rat in wenig Salz­was­ser kochen, dazu eine Prise Mukat geben
  3. Erb­sen in wenig Was­ser mit etwas Salz und reich­lich Zucker kochen
  4. Das Erb­sen­was­ser abgie­ßen und darin die Karot­ten kochen. Anschlie­ßend das Was­ser wie­der abgie­ßen und aufheben
  5. Milch in einem gro­ßen Topf erhit­zen — aber Vor­sicht: Sie darf nicht kochen
  6. Alles Gemüse bis auf die Kar­tof­feln in die Milch und etwa 20–30 Minu­ten garen las­sen (nicht kochen!)
  7. Abschme­cken mit dem Was­ser der Erb­sen & Karot­ten - in der Regel braucht es keine zusätz­li­chen Gewürze mehr
  8. Die But­ter im Schnüsch zer­flie­ßen lassen

Ser­vie­ren:

  • Kar­tof­feln in einem tie­fen Tel­ler anrich­ten, dar­über Schnüsch und reich­lich fri­sche Petersilie
  • Tra­di­tio­nell gibt es zu Schnüsch rohen Katen­schin­ken. Alter­na­tiv eig­net sich auch Mat­jes oder sonst (k)eine Beilage

Guten Appe­tit!

Apr 22, 2012 - Schleswig-Holstein    2 Kommentare

Von Schnüsch und guten Menschen

Wirt Gre­gori Dra­cke kre­denzt im Alten Kirch­krug in Groß­solt ein zau­ber­haf­tes Schnüsch.

 

Der Mensch ist gut. Da kann man gar nichts machen.

Diese Zeile von Erich Käs­t­ner schwirrt durch mei­nen Kopf, wäh­rend ich satt und zufrie­den im War­men sitze. Eigent­lich müsste ich hung­rig und frie­rend in der Kälte umher­ir­ren. Doch heute ist wie­der so ein Tag mei­ner Reise, an dem sich ein Gedanke auf­drängt wie die Tep­pich­händ­ler in Istan­bul: Der Mensch ist gut.

Am Anfang der Geschichte steht dabei Schnüsch, das nicht nur wegen sei­nes flau­schi­gen Namens weit oben auf mei­ner Spei­se­karte ran­giert. Die­ser Gemüse-Milch-Eintopf gilt als Natio­nal­ge­richt der Region Angeln im Nord­os­ten Schleswig-Holsteins. Indes: An Schnüsch her­an­zu­kom­men, gestal­tet sich äußerst schwie­rig. So klap­pere ich zig Restau­rants ab, frage bei Lokal­zei­tung und Tou­ris­mus­büro an — alles ohne Erfolg.

In mei­ner Not wende ich mich an den Hei­mat­ver­ein Angeln und treffe dort auf eine betagte, aber rüs­tige Dame, die zufäl­lig vor­ort ist. Schnüsch? Da müsse ich beim Alten Kirch­krug in Groß­solt anfra­gen, rät sie mir.

Ach ja, Groß­solt…“, mur­mele ich schein­hei­lig, um mein Unwis­sen zu kaschie­ren. Her­nach auf der Karte finde ich den Ort erst im drit­ten Anlauf: ein 1800-Einwohner-Nest im Nie­mands­land zwi­schen Flens­burg und Schles­wig. Und aus­ge­rech­net dort soll ich fün­dig wer­den? Im Inter­net suche ich den Alten Kirch­krug bei Google — Fehl­an­zeige. Nicht ein­mal eine eigene Web­seite hat der Gast­hof, geschweige denn gibt es Kri­ti­ken bei den ein­schlä­gi­gen Por­ta­len. Nach lan­gem Zögern greife ich den­noch zum Tele­fon; ein unin­spi­rier­tes Fünf-Minuten-Gespräch spä­ter ist der Ter­min ver­ein­bart. Doch die Zwei­fel, sie bleiben.

Zwei Tage danach sitze ich im Regio­nal­bus von Flens­burg und pas­siere Ort­schaf­ten, deren Namen so eigen­tüm­lich klin­gen wie die Pro­dukte von Ikea: Tas­trup­feld, Klein­wols­trup, Kol­lerup. Im Handy stelle ich den Wecker auf 18.45 Uhr, denn um kurz nach sie­ben soll mich der Bus zurück nach Schles­wig brin­gen. Es ist die letzte Ver­bin­dung an die­sem Tag — aber dazu spä­ter mehr.

In Groß­solt ange­kom­men, wan­dere ich ent­lang der men­schen­lee­ren Haupt­straße zum Alten Kirch­krug, ein herr­li­ches Land­haus und Dorf­gast­hof im bes­ten Sinne. Zwei Minu­ten spä­ter sitze ich Wirt Gre­gori Dra­cke gegen­über; wie­derum zwei Minu­ten spä­ter sind wir beim Du und plau­dern so ange­regt, als wür­den wir uns seit Jah­ren kennen.

Noch ein­mal: Höchs­tens fünf Minu­ten hatte ich mit Gre­gori tele­fo­niert, ihm etwas vor­ge­stot­tert von „Buch­pro­jekt“, „lan­des­ty­pi­sche Gerichte“ und „Schnüsch“.  Trotz­dem lädt er mich ein, opfert seine Zeit und steht gedul­dig Rede und Ant­wort. Mehr noch: Nach einer hal­ben Stunde bit­tet mich Gre­gori in die Küche, wo mir vor Stau­nen die Kinn­lade auf Bauch­na­bel­höhe rutscht. Denn dort war­tet ein hal­bes Dut­zend Schüs­seln mit Boh­nen, Erb­sen, Karot­ten, Kohl­rabi, Kar­tof­feln und Peter­si­lie, dazu Milch — also alle Zuta­ten für Schnüsch. „Ich habe ein biss­chen was vor­be­rei­tet.“ Gre­gori grinst. „Wir kön­nen doch nicht nur über Schnüsch reden. Du musst es auch kochen und probieren!“

Es folgt eine halbe Stunde, in der ich stau­nend ver­folge, wie Gre­gori Schnüsch kocht. Und neben­bei eine Scholle brut­zelt — schließ­lich sit­zen im Gast­hof hung­rige Gäste. Und neben­bei seine Lehr­linge anlei­tet. Und neben­bei mit Ihnen flachst. Und neben­bei mir Koch­tipps gibt. Und neben­bei eine Soße anrührt. Und neben­bei das Schnüsch abschmeckt. Und neben­bei eine Anek­dote nach der ande­ren erzählt. Und all das mit einer Gelas­sen­heit, als müsste er nur zwei But­ter­stul­len schmieren.

Kurz dar­auf sit­zen wir im Spei­se­saal; Gre­go­ris Frau leis­tet uns für einen Tel­ler Schnüsch Gesell­schaft, wenig spä­ter der Sohn. Das Rezept hat der Wirt übri­gens von sei­ner Oma: „Als Kin­der haben wir im Som­mer keine Ruhe gege­ben, bis sie das für uns gekocht hat. Dann hat Oma das Gemüse mor­gens frisch aus dem Gar­ten geholt, und mit­tags gab es Schnüsch.“

Schnell kom­men wir zu einem Thema, das ich auf mei­ner Reise fast über­all antreffe: „Viele Jun­gen ken­nen so etwas wie Schnüsch gar nicht mehr. Das sind ein­fa­che Rezepte, aber unglaub­lich lecker“, sagt Gre­gori. „Da geht viel ver­lo­ren, die Geschmacks­ner­ven ver­küm­mern. Statt­des­sen ren­nen alle zur gol­de­nen Möwe…“

Ich nicke zustim­mend — und bin mit mei­nen Gedan­ken doch ganz bei die­sem Gedicht von einem Gericht, das vor mir in der Schüs­sel dampft. Das Schnüsch auf Kar­tof­feln mit Katen­schin­ken schmeckt so der­ma­ßen frisch, gesund und lecker, dass ich nur mit Mühe obs­zöne Laute der Begeis­te­rung unter­drü­cke (Das Oma-Rezept werde ich die kom­men­den Tage hier veröffentlichen).

Erst nach dem zwei­ten Tel­ler bin ich auch geis­tig wie­der bei Gre­gori. Inzwi­schen erzählt er von sei­nem Kräu­ter­gar­ten, den er mir danach ebenso zeigt wie seine Kak­te­en­samm­lung und die uri­gen Fest­säle des Gast­hofs. Als ich mich schwe­ren Her­zens von Gre­gori, sei­ner Frau und dem Schnüsch-Topf ver­ab­schiede, kann ich kaum glau­ben, dass mir in so kur­zer Zeit so viel Gutes wider­fah­ren ist — denn noch hat der Wecker nicht geklingelt.

Den gemü­si­gen Geschmack des Schnüschs auf den Lip­pen schlen­dere ich ver­gnügt in Rich­tung Bus­hal­te­stelle, zücke mein Handy — und lasse es vor Schreck fast fal­len. Denn auf dem Dis­play leuch­ten mir die Zah­len 19:21 ent­ge­gen. Ein Blick auf den Wecker schafft Gewiss­heit: Aus Ver­se­hen… nein: aus unsag­ba­rer Dumm­heit habe ich mich um eine Stunde vertan.

Panisch eile ich zur Bus­hal­te­stelle, stu­diere den Fahr­plan und finde die nächste Ver­bin­dung — um 5.31 Uhr des nächs­ten Mor­gens. Ob sonst ein Gefährt zu die­ser vor­ge­rück­ten Stunde — es ist doch erst halb acht! — in Groß­solt oder Umge­bung ver­kehrt? Wie­der greife ich zum Handy, und wie­der will ich es spon­tan als Beiß­holz miss­brau­chen. Denn hier auf dem Land bekomme ich keine Ver­bin­dung zum Inter­net. Was also tun?

Ver­zwei­felt wähle ich die Num­mer von Felix, mei­nem Couchsurfing-Gastgeber in Schles­wig. Weiß er Rat? „Ich komme dich ein­fach abho­len.“ Wie­der sackt mein Kinn gen Boden ob so viel Hilfs­be­reit­schaft. Denn Felix hat mich tags zuvor bereits auf eine Sight­see­ing­tour durch Schles­wig genom­men. Und weil er im Inter­net von mei­nen Schnüsch-Plänen gele­sen hat, oben­drein alle Zuta­ten besorgt, sodass wir das Gericht am Abend kochen konn­ten (Am Rande bemerkt: Es war lecker, aber bei­leibe nicht so deli­kat wie Gre­go­ris Variante).

Nun also steigt Felix nach einem lan­gen Arbeits­tag in sein Auto und kurvt eine halbe Stunde durch die schleswig-holsteinische Pro­vinz — nur um einen ver­irr­ten Träu­mer auf­zu­ga­beln, des­sen Intel­lekt an der Kom­ple­xi­tät einer Digi­tal­uhr schei­tert. Und als ich Felix zuhause über­schwäng­lich dan­ken will, winkt er ab, drückt mir ein küh­les Pils in die Hand und knippst den Fern­se­her an — schließ­lich kämen heute doch die Champions-League-Bayern, und als Münch­ner wolle ich das sicher nicht verpassen…

Klingt ver­rückt? Ja! Vor allem wenn man weiß, dass Gre­gori und Felix nur zwei in einer gan­zen Reihe von Men­schen sind, die mir auf mei­ner Reise ihre Hilfe, ihre Zeit, ihre Rezepte, ihr Essen, ihren Rat, ihre Couch als Schlaf­platz oder ihren Bei­fah­rer­sitz zum Wei­ter­kom­men ange­bo­ten haben.

Und wäh­rend Ribéry und Ronaldo der Kugel hin­ter­her­ja­gen, muss ich an den Rat­schlag von Asif den­ken, der mich am ers­ten Rei­se­tag in Mün­chen auf­ge­le­sen hat: „Trage Liebe im Her­zen, dann wirst du Liebe ernten.“

Nun mag das schon sein — und ist doch nicht aus­rei­chend als Erklä­rung. Denn ers­tens wäre nach die­ser Rech­nung mein Ver­hält­nis von Aus­ga­ben zu Ein­nah­men in einem so kras­sen Ungleich­ge­wicht, dass es selbst Josef Acker­mann die Scha­mes­röte ins Gesicht triebe. Und zwei­tens trage ich der­zeit eher weni­ger im Her­zen — son­dern reich­lich im Magen. Es muss da also noch etwas ande­res sein.

Viel­leicht ja dies: Der Mensch ist gut. 

Fri­sches Gemüse, Milch und Peter­si­lie auf Kar­tof­feln: Das ist Schnüsch — und sehr lecker.

Jan 1, 2012 - Ausstellung    Kein Kommentar

Schnüsch

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Ein Tel­ler Schnüsch.

Ich komme aus Bay­ern. Unser Natio­nal­ge­richt ist Schwei­ne­bra­ten. Den gibt es über­all. Ich weiß nicht, ob Franz Josef Strauß selig da irgend­wann ein Gebot erlas­sen hat, aber Fakt ist: Kein Bayer wohnt wei­ter als zwei Ecken von einem Gast­hof ent­fernt, der Schwei­ne­bra­ten serviert.

Anders in der Region Angeln im Nord­os­ten Schleswig-Holsteins. Dort heißt das Natio­nal­ge­richt Schnüsch, und nicht nur wegen des kusch­li­gen Namens steht die­ser Gemüse-Milch-Eintopf weit oben auf mei­nem Spei­se­rei­se­plan. Allein das Gericht auf­zu­spü­ren, gestal­tet sich schwie­rig: Ver­geb­lich klap­pere ich zig Restau­rants in Schles­wig ab, wende mich an Lokal­zei­tung und Tou­ris­ten­info — keine Spur von Schnüsch.

In mei­ner Not frage ich beim Hei­mat­ver­ein an, der mich wie­derum an eine alte Dame ver­weist. Schnüsch? Da müsse ich zum Alten Kirch­krug in Groß­solt, rät sie mir. „Ach ja, Groß­solt…“, mur­mele ich schein­hei­lig, um mein Unwis­sen zu kaschie­ren. Als ich her­nach die Karte her­vor­krame, finde ich den Ort erst im drit­ten Anlauf: eine 1800-Seelen-Gemeinde im Nie­mands­land zwi­schen Flens­burg und Schles­wig. Aus­ge­rech­net dort soll ich fün­dig werden?

Nach lan­gem Zögern rufe ich im Kirch­krug an; zwei Tage danach emp­fängt mich Wirt Gre­gori Dra­cke. Höchs­tens fünf Minu­ten habe ich ihm am Tele­fon mein Ansin­nen geschil­dert, doch der 50-Jährige begrüßt mich wie einen alten Freund. Kurz dar­auf betre­ten wir die Küche, und dort sackt meine Kinn­lade vor Stau­nen auf Bauch­na­bel­höhe: In diver­sen Schüs­seln war­ten fri­sches Gemüse, Kar­tof­feln, Peter­si­lie und Milch — die Zuta­ten für Schnüsch. „Ich habe da mal was vor­be­rei­tet.“ Dra­cke grinst. „Wir wol­len doch nicht nur über Schnüsch reden, son­dern du musst es auch kochen und probieren.“

Eine Stunde spä­ter sitze ich mit Fami­lie Dra­cke am Tisch und löffle die letz­ten Hap­pen Schnüsch. Wäh­rend der Wirt mir das Rezept sei­ner Oma dik­tiert, kann ich mein Glück kaum fas­sen: Nicht zum ers­ten Mal auf mei­ner Reise hat mich der Zufall an einen ein­zig­ar­ti­gen Ort geführt, zu einem ein­zig­ar­ti­gen Men­schen — und einem ein­zig­ar­ti­gen Gericht. Denn auch wenn Schnüsch in sei­ner Hei­mat nicht so all­ge­gen­wär­tig ist wie bei uns Schwei­ne­bra­ten — ebenso köst­lich schmeckt es.


Rezept: Schnüsch (für 4 Personen)

Zuta­ten

  • 800 g Kartoffeln
  • 250 g dicke Boh­nen (Pferdebohnen)
  • 250 g Kohlrabi
  • 250 g grüne Bohnen
  • Mus­kat
  • 250 g Erbsen
  • Salz
  • Zucker
  • 250 g Karotten
  • 1 l Milch
  • 50 g Butter
  • fri­sche Petersilie

Zube­rei­tung

  1. Kar­tof­feln schä­len und kochen.
  2. Pfer­de­boh­nen, Kohl­rabi und grüne Boh­nen jeweils sepa­rat in wenig Salz­was­ser kochen, dazu 1 Prise Mus­kat geben.
  3. Erb­sen in wenig Was­ser mit etwas Salz und Zucker kochen.
  4. Erb­sen­was­ser abgie­ßen und darin die Karot­ten kochen. Anschlie­ßend das Was­ser abgie­ßen und aufheben.
  5. Milch in einem gro­ßen Topf erhit­zen, ohne dass sie kocht.
  6. Gemüse bis auf die Kar­tof­feln in die Milch geben und etwa 20–30 Minu­ten garen lassen.
  7. Schnüsch mit dem Erbsen-Karotten-Wasser abschme­cken – meist sind danach keine wei­te­ren Gewürze nötig.
  8. But­ter im Schnüsch zer­flie­ßen lassen.
  9. Schnüsch auf Salz­kar­tof­feln und mit reich­lich gehack­ter Peter­si­lie ser­vie­ren. Je nach Geschmack kann man rohen Schin­ken oder Mat­jes dazu reichen.

Das Rezept stammt von Gre­gori Dra­cke aus dem Alten Dorf­krug in Großsolt.