Schlagwort: " Münchner Merkur"
Jun 20, 2012 - Reiseleben    Kein Kommentar

Ein Nimmersatt auf Deutschlandreise

Fast 4000 Kilo­me­ter bin ich durch Deutsch­land getrampt, mit 97 Fah­rern, habe bei 27 Couch­sur­fern über­nach­tet und 32 regio­nale Gerichte ver­drückt. Doch allein für die­sen einen Moment haben sich die Stra­pa­zen   gelohnt: Am ver­gan­ge­nen Frei­tag durfte ich die Zei­tungs­seite im Münch­ner Mer­kur mit Caro­lin Rei­ber tei­len —  der Caro­lin Reiber.

Zuge­ge­ben: Auch das Pär­chen­foto von Knö­del & mir ist spitze (Foto­graf: Oli­ver Bod­mer), der Text von Carina Lech­ner fasst meine kuli­na­ri­sche Reise char­mant zusam­men, und die Auf­ma­chung mit mei­ner Route als Karte finde ich prima. Aber was ist all das gegen ein Tête-à-tête mit dem Lio­nel Messi der Volks­mu­sik? Gerade ein­mal zwei mick­rige Spal­ten tren­nen mich von Carolin!

Was jetzt noch kom­men mag: Buch­ver­trag? Best­sel­ler? Lebens­lang Schweins­bra­ten mit Knö­del? Ich weiß nur dies: Bes­ser geht’s nim­mer für den Nimmersatt.

(Lesehin­weis: Wer sich Caro­lin Rei­bers Kolumne „Unter mei­nem weiß-blauen Him­mel“ in Ruhe zur Gemüte füh­ren will, sollte zunächst auf das untere Bild kli­cken, um zum Arti­kel zu gelan­gen. Danach ein­fach noch ein­mal auf den Arti­kel kli­cken, um ihn zu vergrößern.)

Begegnungen in der Diaspora

Die schöns­ten Begeg­nun­gen mei­ner Reise sind jene, die so unver­hofft daher­kom­men wie ein ver­ges­se­ner Euro­schein, der vor dem Wasch­gang aus der Hosen­ten­ta­sche flat­tert. So etwa mein Auf­ein­an­der­tref­fen mit Mario Samm­ler. Der Leh­rer, Wein– und Whis­ky­händ­ler gabelte mich an einer Auto­bahn­aus­fahrt nahe Neu­bran­den­burg auf. Eigent­lich wollte ich an die­sem nass­kal­ten Tag nur noch in die Pen­sion, ins warme Bett, aus­ru­hen — doch dann lud mich Mario in seine Whisky-Lounge ein und bescherte mir ein unver­gess­li­ches Erlebnis.

Von der Begeg­nung mit dem „hin­ter­wäld­le­ri­schen Ossi“ in der Dia­spora habe ich bereits in mei­nem Blog berich­tet. Nun habe ich Mario und sei­ner Whisky-Lounge auch meine jüngste Kolumne im Münch­ner Mer­kur gewid­met. (Lesehin­weis: Am bes­ten auf das Bild kli­cken, um zum Arti­kel zu gelan­gen — und dann erneut dar­auf kli­cken, um ihn zu vergrößern.)

Apr 5, 2012 - Berlin    Kein Kommentar

Berlins Döner-König macht in Gemüse

Etwa 20.000 Kebap­bu­den gibt es in Deutsch­land laut dem Ver­ein Tür­ki­scher Döner­her­stel­ler in Europa. Pro Tag ver­kau­fen sie knapp 400 Ton­nen Fleisch, und die gesamte Döne­r­in­dus­trie gene­riert einen Umsatz von rund 2,5 Mil­li­ar­den Euro. Zum Ver­gleich: McDonald’s zählt etwa 1400 Filia­len in Deutsch­land, die einen Umsatz von gut 3,0 Mil­li­ar­den Euro erwirtschaften.

Keine Frage: Der Döner ist aus der deut­schen Ess­kul­tur nicht mehr weg­zu­den­ken. Und ganz beson­ders gilt das für Ber­lin, der inof­fi­zi­el­len Kebap-Hauptstadt des Lan­des. Hier gibt es Kalbs-, Puten-, Hähn­chen– und Rin­derdö­ner, die bil­ligs­ten Fleisch­ta­schen wer­den für 1,99 Euro feil­ge­bo­ten, kein Ber­li­ner wohnt wei­ter als fünf Geh­mi­nu­ten von einem Dreh­spieß ent­fernt, und mit mehr als 1000 Buden soll Ber­lin sogar Istan­bul aus­ste­chen.

Die Kon­kur­renz ist dem­nach gewal­tig, und doch gibt es eine Insti­tu­tion, die getrost als bekann­teste Döner­bude Ber­lins bezeich­net wer­den darf — und das, obwohl sie win­zig klein ist, erst seit sechs Jah­ren exis­tiert und aus­ge­rech­net mit ihrem Gemü­se­dö­ner wirbt. Ich habe Mustafa’s Gemü­se­kebap am Meh­ring­damm besucht, mit Inha­ber Tarik Kara gespro­chen und die Ein­drü­cke in mei­ner sams­täg­li­chen Kolumne im Münch­ner Mer­kur fest­ge­hal­ten. (Lesehin­weis: Am bes­ten per Klick zum Arti­kel sprin­gen und dann zur Groß­an­sicht noch ein­mal auf das Foto klicken)

Übri­gens: In mei­nem Archiv gibt es den Bericht zu mei­nem umfas­sen­den Döner-Test in Berlin.

Mrz 10, 2012 - Vor der Reise    Kein Kommentar

Per Anhalter durch Deutschlands Küchen

Zuge­ge­ben: Es ist ein Sprung in die Ver­gan­gen­heit. Doch ich will euch nicht die­sen Arti­kel vor­ent­hal­ten, mit dem ich vor eini­gen Tagen den Start­schuss zu mei­ner klei­nen Kolumne im Münch­ner Mer­kur gege­ben habe. Fortan werde ich immer sams­tags im Landkreis-Teil von mei­nen kuli­na­ri­schen und kul­tu­rel­len Erleb­nis­sen berichten.

Lese­freund­li­cher gibt’s den Arti­kel übri­gens auf der Web­seite des Merkur.

Ganz frisch gibt es außer­dem ein paar Bil­der von mei­nem Besuch bei den Mutzbraten-Freunden in Schmölln — hier auf mei­ner Facebook-Seite.

Mrz 1, 2012 - Vor der Reise    1 Kommentar

Mensch des Tages

Carina Lech­ner vom Münch­ner Mer­kur hat für die Rubrik „Mensch des Tages“ einen Arti­kel über meine Reise und mich geschrie­ben. Nicht nur, weil ich darin gut davon­komme, will ich euch den Text nicht vor­ent­hal­ten — im Fol­gen­den mit Cari­nas freund­li­cher Erlaub­nis.
(Hin­weis: Ich selbst schreibe regel­mä­ßig für die Landkreis-Ausgabe des Münch­ner Mer­kur).

Und mit die­sen freund­li­chen Wor­ten ver­ab­schiede ich mich (hof­fent­lich) aus Mün­chen. Jetzt geht’s gleich zur A9-Auffahrt nahe Stu­den­ten­stadt, wo ich den Auto­fah­rern so lange mei­nen Dau­men ent­ge­gen­schwenke, bis sich einer erbarmt und mich nach Nürn­berg mit­nimmt.
Wie’s gelau­fen ist, und was mich im Fran­ken­land erwar­tet, lest Ihr hier im Blog, bei Twit­ter und auf mei­ner Facebook-Seite.